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Digitales Feuilleton von Christian Holst


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Wie ist das jetzt eigentlich mit dem Social-Media-ROI?

Lässt sich für Social-Media-Aktivitäten ein «Return on Investment» (ROI) definieren? Diese Frage wurde vor einiger Zeit intensiv diskutiert. Hagen Kohn, der sich auch damals mit etlichen Beiträgen und einem Sammelband-Aufsatz an der Diskussion beteiligte, hat das Thema nun auf seinem Blog wieder aufgegriffen. Und zwar in Form einer kleinen Interview-Serie, zu der ich den Auftakt machen durfte. Kurz zusammengefasst: Ich denke, so etwas wie ein ROI lässt sich für Werbeanzeigen auf Facebook, Google oder Twitter gut bestimmen, wenn man die Conversions, also die Verkäufe/den Umsatz, gegen die Kosten rechnet. Bei sonstigem Content macht es in meinen Augen wenig Sinn.

Weiterführendes von mir zu diesem Thema gibt’s auch im Blogpost Content war King. Und außerdem sehr interessant finde ich die gerade erschienene Studie «Digital Culture 2015» zur Nutzung von digitalen Technologien im englischen Kunst- und Kultursektor. Vielleicht lehne ich mich ja etwas zu weit aus dem Fenster, aber es gibt dort gewisse Anzeichen, dass Content-Themen eher auf dem Rückzug sind – das bei uns zur Zeit sehr gehypte Livestreaming etwa, ebenso Website-Content – und die Möglichkeiten, mit digitalen Medien konkrete Verkaufs- und Umsatzziele zu verfolgen (Werbung, Spendenkampagnen etc.), immer stärker genutzt werden:

Six different activities are now significantly less widespread than they were, with only two significantly increasing since 2013. For instance, 12 per cent of organisations are now livestreaming (compared with 15 per cent in 2013) and 72 per cent are now publishing content onto their websites (77 per cent in 2013). However, paid search and/or online display has increased to 21 per cent (14 per cent in 2013).

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