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Kultur in Hamburg und München

Kunst und Kultur in Hamburg gibt es als Rechenaufgabe oder Predigt, sagt Harriet Köhler in einem Artikel in der Zeit. Während in der Residenzstadt Münchner kunstbeflissene Herrscher eine reichhaltige kulturelle Infrastruktur geschaffen haben, war Kultur in Hamburg immer Sache engagierter Bürger, die in Sachen Finanzkraft und Einfluss mit größenwahnsinnigen Königen natürlich nicht mithalten konnten.

Zur Musik wird in dem Artikel nichts gesagt, was aber nicht daran liegen kann, dass es dessen Tenor widersprechen würde. Während die Bayerische Staatsoper in der Champions League der internationalen Opernhäuser spielt, bewegt sich die Hamburgische Staatsoper auf einem mittleren Bundesliga-Tabellenplatz. Und auch das Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks spielt in einer anderen Preisklasse als das sicher nicht schlechte NDR-Sinfonieorchester. Ein Hamburger Pendant zu den Münchner Philharmonikern gibt es gar nicht erst. Daran wird auch die Elbphilharmonie nichts ändern, obwohl sie sicher eine bessere Akustik haben wird als der Gasteig.

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Ein Trackback/Pingback

  1. Lieber Elbe statt Starnberger See | Kulturblogger on Dienstag, 1. April 2008 um 13:53

    [...] einiger Zeit schrieb ich über einen ZEIT-Artikel, in dem das Hamburger und Münchner Kulturleben miteinander [...]

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