Kulturerleben virtuell

Im Kulturmarketingblog kam kürzlich in den Kommentaren der Gedanke zur Sprache, dass das Web 2.0 interessante Möglichkeiten für das Marketing von kulturellen Veranstaltungen biete, es sich aber bei dem eigentlichen Angebot um ein alle Sinne ansprechendes Erlebnis handele, das sich eben nicht virtualisieren lasse. Die Hochschule für Musik und Theater in Rostock hat diese Diskussion offenbar nicht verfolgt, denn sie überträgt das Konzert des Hochschulorchesters am 12. Juni erstmals per Livestream im Netz. Angehörigen ausländischer StudentInnen soll so die Teilnahme am Konzert ermöglicht werden. Ich verstehe nicht, warum man das Konzert dann nicht gleich dauerhaft zum Download anbietet, aber vielleicht genau, um einen Rest des flüchtigen Ereignischarakters zu bewahren.

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  1. Die Idee finde ich aber gut. Ich würde so eine Übertragung nie mit dem Liveerlebnis gleichsetzen. Ich denke aber, das wissen wir alle, insofern sehe ich solche Experimente eher als Chance, Menschen für, in diesem Fall Musik zu begeistern.

    Allerdings ist das Datum etwas unglücklich gewählt. Ob sich in Deutschland heute Abend viele vor den PC hocken und den Livestream verfolgen, kann ich nicht wirklich glauben. ;-)

    Kommentar von Christian — 12.6.08 #


  2. Ja, der Termin ist nicht so günstig, wobei die Überschneidungen zwischen Fußballfans und Anhängern klassischer Musik wahrscheinlich nicht sooo groß sind. So wie ich das verstanden habe, geht es vor allem daran, den Angehörigen ausländischer Studenten, den “Konzertbesuch” zu ermöglichen.

    Kommentar von CH — 12.6.08 #


  3. ich würde mich z.B. zu beiden Gruppen zählen. ;-)

    Kommentar von Christian — 13.6.08 #


  4. Bei mir gilt das nur, wenn EM oder WM ist. :-)

    Kommentar von CH — 13.6.08 #


  5. [...] CH: Bei mir gilt das nur, wenn EM oder WM ist. [...]

    Pingback von Kulturmarketing 2.0 | Kulturblogger — 29.6.08 #


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