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	<title>Kommentare zu: Das Web: kein Wohlfühlort für Intellektuelle</title>
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	<description>Das Leben ist gut, soweit es der Kunst standhält. - Robert Musil</description>
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		<title>Von: Kulturblogger &#8250; Blick in die Glaskugel: Slow Media</title>
		<link>http://kulturblog.net/2009/05/27/das-web-kein-wohlfuhlort-fur-intellektuelle/#comment-524</link>
		<dc:creator>Kulturblogger &#8250; Blick in die Glaskugel: Slow Media</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 14:05:31 +0000</pubDate>
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		<description>[...] wurden kritische Überlegungen gerne mit emotionaler Wucht und fortschrittsgläubiger Empörung abgewiesen. Um es polemisch auszudrücken: Man wird feststellen, dass man mit Social Media nicht alle [...] </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] wurden kritische Überlegungen gerne mit emotionaler Wucht und fortschrittsgläubiger Empörung abgewiesen. Um es polemisch auszudrücken: Man wird feststellen, dass man mit Social Media nicht alle [...]</p>
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		<title>Von: Kulturblogger &#8250; Was macht die «Mitmach-Avantgarde» mit der Kunst?</title>
		<link>http://kulturblog.net/2009/05/27/das-web-kein-wohlfuhlort-fur-intellektuelle/#comment-523</link>
		<dc:creator>Kulturblogger &#8250; Was macht die «Mitmach-Avantgarde» mit der Kunst?</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 16:07:12 +0000</pubDate>
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		<description>[...] verkümmert, sowohl in der Produktion als auch in der Rezeption von Kunst. Adam Soboczynskis Sorge um den Intellektuellen gebührt möglicherweise auch dem Kunstkönner und -kenner.    Drucken, versenden, [...] </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] verkümmert, sowohl in der Produktion als auch in der Rezeption von Kunst. Adam Soboczynskis Sorge um den Intellektuellen gebührt möglicherweise auch dem Kunstkönner und -kenner.    Drucken, versenden, [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Kulturblogger &#8250; Goethe und Schiller gebloggt</title>
		<link>http://kulturblog.net/2009/05/27/das-web-kein-wohlfuhlort-fur-intellektuelle/#comment-522</link>
		<dc:creator>Kulturblogger &#8250; Goethe und Schiller gebloggt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 16:49:20 +0000</pubDate>
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		<description>[...] kurzem mischte Adam Soboczynski mit einem Artikel in der Zeit die deutsche Blogosphäre auf. Das Internet sei kein Ort für [...] </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] kurzem mischte Adam Soboczynski mit einem Artikel in der Zeit die deutsche Blogosphäre auf. Das Internet sei kein Ort für [...]</p>
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		<title>Von: CH</title>
		<link>http://kulturblog.net/2009/05/27/das-web-kein-wohlfuhlort-fur-intellektuelle/#comment-521</link>
		<dc:creator>CH</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 10:16:34 +0000</pubDate>
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		<description>@beisasse Kann ich mir vorstellen, dass es bei deinen Themen hoch her geht. «Autistisches Bloggen» klingt gut, aber eigentlich ist es natürlich ein Widerspruch in sich.

@Petra @CHF Wie gesagt, mir kommt es so vor, dass auch die Möglichkeiten des Web 2.0 ideologisiert werden, wenn man von einer Demokratisierung spricht und freies Wissen für alle etc. Da wird das Internet zu einem Heiligen Gral der Kommunikation hochstilisiert, was sicher manchen nervt (zu Recht) und zu hässigen Polemiken inspiriert.

@Matthias Ich denke, im Netz kommt das besonders  deutlich zu Tage, weil hier Personen aufeinander treffen, die sich im Real Life nie unterhalten würden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@beisasse Kann ich mir vorstellen, dass es bei deinen Themen hoch her geht. «Autistisches Bloggen» klingt gut, aber eigentlich ist es natürlich ein Widerspruch in sich.</p>
<p>@Petra @CHF Wie gesagt, mir kommt es so vor, dass auch die Möglichkeiten des Web 2.0 ideologisiert werden, wenn man von einer Demokratisierung spricht und freies Wissen für alle etc. Da wird das Internet zu einem Heiligen Gral der Kommunikation hochstilisiert, was sicher manchen nervt (zu Recht) und zu hässigen Polemiken inspiriert.</p>
<p>@Matthias Ich denke, im Netz kommt das besonders  deutlich zu Tage, weil hier Personen aufeinander treffen, die sich im Real Life nie unterhalten würden.</p>
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		<title>Von: Petra</title>
		<link>http://kulturblog.net/2009/05/27/das-web-kein-wohlfuhlort-fur-intellektuelle/#comment-520</link>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 08:36:48 +0000</pubDate>
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		<description>@CHF: Ernstnehmen schon (wobei ich ihm immer noch dunkel-sarkastische Polemik unterstelle), aber nicht unbedingt persönlich nehmen...

Ich bin letzte Woche erschrocken, als ich das Wort &quot;Intellektuellenhass&quot; live hörte. Auf Französisch, in Frankreich (keiner kennt hier Soboczynski). Künstler unterhielten sich bei der Woche der offenen Ateliers über das, was sie neuerdings von Kulturoffiziellen und Kleinpolitikern zu erleiden haben.
Und zu einem Theaterprojekt, das Kleinstformen zu den Bewohnern ins Haus bringt oder in Scheunen, meinte ein Bürgermeister wörtlich: &quot;Das sind doch wieder nur Verschwörungzellen von den Intellektuellen. Dann haben wir sie gar nicht mehr im Griff.&quot; Und nein, das sind keine Einzelfälle. Ich fürchte sogar, das ist bereits ein europäisches Problem &quot;effektiver&quot; Staaten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@CHF: Ernstnehmen schon (wobei ich ihm immer noch dunkel-sarkastische Polemik unterstelle), aber nicht unbedingt persönlich nehmen&#8230;</p>
<p>Ich bin letzte Woche erschrocken, als ich das Wort &#8220;Intellektuellenhass&#8221; live hörte. Auf Französisch, in Frankreich (keiner kennt hier Soboczynski). Künstler unterhielten sich bei der Woche der offenen Ateliers über das, was sie neuerdings von Kulturoffiziellen und Kleinpolitikern zu erleiden haben.<br />
Und zu einem Theaterprojekt, das Kleinstformen zu den Bewohnern ins Haus bringt oder in Scheunen, meinte ein Bürgermeister wörtlich: &#8220;Das sind doch wieder nur Verschwörungzellen von den Intellektuellen. Dann haben wir sie gar nicht mehr im Griff.&#8221; Und nein, das sind keine Einzelfälle. Ich fürchte sogar, das ist bereits ein europäisches Problem &#8220;effektiver&#8221; Staaten.</p>
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		<title>Von: Matthias</title>
		<link>http://kulturblog.net/2009/05/27/das-web-kein-wohlfuhlort-fur-intellektuelle/#comment-519</link>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2009 22:19:21 +0000</pubDate>
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		<description>Adam Soboczynskis schreibt in seinem Artikel:&quot;Was zu kompliziert scheint, wird verhöhnt. Gemeinschaft soll endlich wieder sein, wo noch Gesellschaft ist.&quot;

Da hat er gar nicht mal unrecht. Intressant ist aber, dass diese Aussage nicht unbedingt das Internet betrifft sondern eine mögliche allgemeine Haltung zum Intellekt darstellt. Man muss sich generell erst mal beweisen um anerkannt zu werden, nicht nur im Netz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Adam Soboczynskis schreibt in seinem Artikel:&#8221;Was zu kompliziert scheint, wird verhöhnt. Gemeinschaft soll endlich wieder sein, wo noch Gesellschaft ist.&#8221;</p>
<p>Da hat er gar nicht mal unrecht. Intressant ist aber, dass diese Aussage nicht unbedingt das Internet betrifft sondern eine mögliche allgemeine Haltung zum Intellekt darstellt. Man muss sich generell erst mal beweisen um anerkannt zu werden, nicht nur im Netz.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: C. Henner-Fehr</title>
		<link>http://kulturblog.net/2009/05/27/das-web-kein-wohlfuhlort-fur-intellektuelle/#comment-518</link>
		<dc:creator>C. Henner-Fehr</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2009 15:16:07 +0000</pubDate>
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		<description>@Petra: ich muss mir nicht jeden Schuh anziehen, nein. Aber irgendwie kommt es mir komisch vor, wenn jemand in der ZEIT einen Artikel schreibt, der auf der Sach- und Beziehungsebene zumindest diskussionswürdig ist und alle raten einem, diesen Beitrag nicht ernst zu nehmen. Kann es sein, dass darin das Problem der Printmedien liegt?

Ansonsten hast Du natürlich Recht. Das Internet im Allgemeinen und Tools wie Blog oder Twitter im Besonderen sind nicht für jeden Zweck geeignet. Aber bestreitet das jemand?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Petra: ich muss mir nicht jeden Schuh anziehen, nein. Aber irgendwie kommt es mir komisch vor, wenn jemand in der ZEIT einen Artikel schreibt, der auf der Sach- und Beziehungsebene zumindest diskussionswürdig ist und alle raten einem, diesen Beitrag nicht ernst zu nehmen. Kann es sein, dass darin das Problem der Printmedien liegt?</p>
<p>Ansonsten hast Du natürlich Recht. Das Internet im Allgemeinen und Tools wie Blog oder Twitter im Besonderen sind nicht für jeden Zweck geeignet. Aber bestreitet das jemand?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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		<title>Von: beisasse</title>
		<link>http://kulturblog.net/2009/05/27/das-web-kein-wohlfuhlort-fur-intellektuelle/#comment-517</link>
		<dc:creator>beisasse</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2009 08:25:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kulturblog.net/?p=539#comment-517</guid>
		<description>irgendwas an deinem eintrag motiviert mich dazu, mal wieder einen kommentar zu hinterlassen. vielleicht weil in der sparte meiner blogthemen (religion, kirche etc.) tatsächlich mir widerwärtig erscheinende unsinnigkeiten der öffentlichkeit vorgetragen werden. das führte u.a. dazu, dass ich meine blogroll aufgab - mit starkem bedürfnis nach autistischem bloggen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>irgendwas an deinem eintrag motiviert mich dazu, mal wieder einen kommentar zu hinterlassen. vielleicht weil in der sparte meiner blogthemen (religion, kirche etc.) tatsächlich mir widerwärtig erscheinende unsinnigkeiten der öffentlichkeit vorgetragen werden. das führte u.a. dazu, dass ich meine blogroll aufgab &#8211; mit starkem bedürfnis nach autistischem bloggen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Petra</title>
		<link>http://kulturblog.net/2009/05/27/das-web-kein-wohlfuhlort-fur-intellektuelle/#comment-516</link>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2009 08:30:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kulturblog.net/?p=539#comment-516</guid>
		<description>HF: &quot;Wenn mir nun jemand auf der Beziehungsebene erzählt, dass er ein Intellektueller ist und ich ein Trottel, dann darf ich das persönlich nehmen.&quot;

Nennt man das in der Psychologie nicht Übertragung einer fremden Projektion oder so ähnlich? Muss ich mir jeden Schuh anziehen, den ein anderer hinstellt? Was ich damit sagen will: Ich muss mich bei seinem Artikel nicht gemeint fühlen. Er müsste sich bei Hassangriffen oder Schmäh aber auch nicht gemeint fühlen. Und schon hätte man einen weniger emotionsbeladenen Diskurs (auch das Bild des Intellektuellen wäre hinterfragbar).

Ich denke, CH hat etwas Wichtiges analysiert: Unterschiedliche mediale Formen fördern unterschiedliches Kommunikationsverhalten und eignen sich schlicht für gewisse Dinge nicht. Wir wählen im Alltag völlig selbstverständlich aus, ob uns eine Schaufel oder ein Bagger bei einer bestimmten Art von Loch eher hilft. Wir wählen zwischen Telefon und Büttenbrief, weil wir die Schwächen und Stärken beider Formen kennen.

Ich denke auch, es ist an der Zeit, das Internet ähnlich wie anderes Handwerkszeug zu entmystifizieren. Denn erst, wenn wir wissen, was es NICHT kann, lassen sich doch neue Möglichkeiten entwickeln? Und vielleicht lassen sich dann Büttenpapier und Internet eines Tages vernetzen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>HF: &#8220;Wenn mir nun jemand auf der Beziehungsebene erzählt, dass er ein Intellektueller ist und ich ein Trottel, dann darf ich das persönlich nehmen.&#8221;</p>
<p>Nennt man das in der Psychologie nicht Übertragung einer fremden Projektion oder so ähnlich? Muss ich mir jeden Schuh anziehen, den ein anderer hinstellt? Was ich damit sagen will: Ich muss mich bei seinem Artikel nicht gemeint fühlen. Er müsste sich bei Hassangriffen oder Schmäh aber auch nicht gemeint fühlen. Und schon hätte man einen weniger emotionsbeladenen Diskurs (auch das Bild des Intellektuellen wäre hinterfragbar).</p>
<p>Ich denke, CH hat etwas Wichtiges analysiert: Unterschiedliche mediale Formen fördern unterschiedliches Kommunikationsverhalten und eignen sich schlicht für gewisse Dinge nicht. Wir wählen im Alltag völlig selbstverständlich aus, ob uns eine Schaufel oder ein Bagger bei einer bestimmten Art von Loch eher hilft. Wir wählen zwischen Telefon und Büttenbrief, weil wir die Schwächen und Stärken beider Formen kennen.</p>
<p>Ich denke auch, es ist an der Zeit, das Internet ähnlich wie anderes Handwerkszeug zu entmystifizieren. Denn erst, wenn wir wissen, was es NICHT kann, lassen sich doch neue Möglichkeiten entwickeln? Und vielleicht lassen sich dann Büttenpapier und Internet eines Tages vernetzen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: CH</title>
		<link>http://kulturblog.net/2009/05/27/das-web-kein-wohlfuhlort-fur-intellektuelle/#comment-515</link>
		<dc:creator>CH</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2009 07:29:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kulturblog.net/?p=539#comment-515</guid>
		<description>Naja, ich orientiere mich in meiner Meinungsbildung ja nicht nur an Nobelpreisträgern, sondern auch an «normalen» Menschen. Aber ich nehme die Provokation nicht so ernst, das ist richtig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, ich orientiere mich in meiner Meinungsbildung ja nicht nur an Nobelpreisträgern, sondern auch an «normalen» Menschen. Aber ich nehme die Provokation nicht so ernst, das ist richtig.</p>
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