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	<title>Kommentare zu: Kehlmann füllt das Sommerloch im Feuilleton</title>
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	<description>Das Leben ist gut, soweit es der Kunst standhält. - Robert Musil</description>
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		<title>Von: CH</title>
		<link>http://kulturblog.net/2009/08/08/kehlmann-fullt-das-sommerloch-im-feuilleton/#comment-600</link>
		<dc:creator>CH</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 20:34:38 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für den Link. Das wiederum halte ich jetzt für einen sehr schwachen Beitrag, weil es scheinbar differenziert klingt, aber missachtet, dass der Begriff «Regietheater»  ziemlich klar und übereinstimmend definiert ist und darüber hinaus immer wieder sehr konkret erläutert wird. Ich finde es sehr schwach, so zu tun, als würde Kehlmann über «irgenwas» reden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den Link. Das wiederum halte ich jetzt für einen sehr schwachen Beitrag, weil es scheinbar differenziert klingt, aber missachtet, dass der Begriff «Regietheater»  ziemlich klar und übereinstimmend definiert ist und darüber hinaus immer wieder sehr konkret erläutert wird. Ich finde es sehr schwach, so zu tun, als würde Kehlmann über «irgenwas» reden.</p>
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		<title>Von: @sommercharlie</title>
		<link>http://kulturblog.net/2009/08/08/kehlmann-fullt-das-sommerloch-im-feuilleton/#comment-599</link>
		<dc:creator>@sommercharlie</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 20:05:41 +0000</pubDate>
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		<description>ich finde eigentlich den artikel von nicolas stemann in der sz ganz treffend: http://www.sueddeutsche.de/kultur/906/482369/text/ grüße</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich finde eigentlich den artikel von nicolas stemann in der sz ganz treffend: <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/906/482369/text/" rel="nofollow">http://www.sueddeutsche.de/kultur/906/482369/text/</a> grüße</p>
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		<title>Von: CH</title>
		<link>http://kulturblog.net/2009/08/08/kehlmann-fullt-das-sommerloch-im-feuilleton/#comment-598</link>
		<dc:creator>CH</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 20:01:00 +0000</pubDate>
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		<description>@sommercharlie Wieso ist die Rede denn schlecht? Ich finde, Kehlmann hat ein paar ganz angebrachte, kluge Gedanken darin formuliert. Das aber sehr diplomatisch und wenig provokativ. Wenn man das etwas zugespitzter hätte haben wollen, hätte man wohl besser Claus Peymann eingeladen. :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@sommercharlie Wieso ist die Rede denn schlecht? Ich finde, Kehlmann hat ein paar ganz angebrachte, kluge Gedanken darin formuliert. Das aber sehr diplomatisch und wenig provokativ. Wenn man das etwas zugespitzter hätte haben wollen, hätte man wohl besser Claus Peymann eingeladen. <img src='http://kulturblog.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: @sommercharlie</title>
		<link>http://kulturblog.net/2009/08/08/kehlmann-fullt-das-sommerloch-im-feuilleton/#comment-597</link>
		<dc:creator>@sommercharlie</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 19:46:19 +0000</pubDate>
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		<description>@henner-fehr stimme ich ebenfalls zu. allerdings: journalisten ist es ja nicht vorzuwerfen, dass sie bezahlt werden. und diskussion findet ja auch abseits davon statt. bspw. hier ;-) aber jetzt kommen wir vom thema ab. ist aber auch nicht so wichtig. die rede deshalb als interessant zu bezeichnen ist sicher übertrieben. jeder hat ja das recht auch schlechte reden zu halten. oder auch mal ein schlechtes buch zu schreiben. ich finde das in ordnung. und wenn das dazu beiträgt über die relevanz des theaters nachzudenken, finde ich das auch ok.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@henner-fehr stimme ich ebenfalls zu. allerdings: journalisten ist es ja nicht vorzuwerfen, dass sie bezahlt werden. und diskussion findet ja auch abseits davon statt. bspw. hier <img src='http://kulturblog.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  aber jetzt kommen wir vom thema ab. ist aber auch nicht so wichtig. die rede deshalb als interessant zu bezeichnen ist sicher übertrieben. jeder hat ja das recht auch schlechte reden zu halten. oder auch mal ein schlechtes buch zu schreiben. ich finde das in ordnung. und wenn das dazu beiträgt über die relevanz des theaters nachzudenken, finde ich das auch ok.</p>
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		<title>Von: C. Henner-Fehr</title>
		<link>http://kulturblog.net/2009/08/08/kehlmann-fullt-das-sommerloch-im-feuilleton/#comment-596</link>
		<dc:creator>C. Henner-Fehr</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 19:42:09 +0000</pubDate>
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		<description>@Sommercharlie: das hängt immer davon ab, wer welche Ziele verfolgt. Als Grundprinzip ist mir das zu wenig. Und vor allem: wer diskutiert denn überhaupt? Die paar Journalisten, die das Thema aufgreifen, werden dafür bezahlt. Diskussionen sehen anders aus, denke ich, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sommercharlie: das hängt immer davon ab, wer welche Ziele verfolgt. Als Grundprinzip ist mir das zu wenig. Und vor allem: wer diskutiert denn überhaupt? Die paar Journalisten, die das Thema aufgreifen, werden dafür bezahlt. Diskussionen sehen anders aus, denke ich, oder?</p>
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		<title>Von: @sommercharlie</title>
		<link>http://kulturblog.net/2009/08/08/kehlmann-fullt-das-sommerloch-im-feuilleton/#comment-595</link>
		<dc:creator>@sommercharlie</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 19:36:54 +0000</pubDate>
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		<description>@henner - ja, sehe ich auch so. besser wäre eine gute rede gewesen. aber eine schlechte rede, die zu diskussionen anregt ist doch besser als gar kein austausch, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@henner &#8211; ja, sehe ich auch so. besser wäre eine gute rede gewesen. aber eine schlechte rede, die zu diskussionen anregt ist doch besser als gar kein austausch, oder?</p>
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		<title>Von: @sommercharlie</title>
		<link>http://kulturblog.net/2009/08/08/kehlmann-fullt-das-sommerloch-im-feuilleton/#comment-594</link>
		<dc:creator>@sommercharlie</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 19:35:25 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin Zeit-Leser. Das scheint abzufärben ;-), wenn ich auch die Kehlmann-Artikel diese Woche gar nicht gelesen habe in der Zeit. 
Interessante Frage wg. Ulla Schmidt: ja würde ich sagen. Scheint relevant zu sein. Wenn es nicht Ulla Schmidt gewesen wäre und wenn sie innerhalb ihrer Partei einen besseren Stand hätte, wäre die Sache denke ich auch öffentlich anders gelaufen.
Wg. der Subventionen: die sollten an sich weg. Allerdings nicht weil das Theater nicht gesellschaftlich relevant wäre. Das sollte unabhängig davon geschehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin Zeit-Leser. Das scheint abzufärben <img src='http://kulturblog.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> , wenn ich auch die Kehlmann-Artikel diese Woche gar nicht gelesen habe in der Zeit.<br />
Interessante Frage wg. Ulla Schmidt: ja würde ich sagen. Scheint relevant zu sein. Wenn es nicht Ulla Schmidt gewesen wäre und wenn sie innerhalb ihrer Partei einen besseren Stand hätte, wäre die Sache denke ich auch öffentlich anders gelaufen.<br />
Wg. der Subventionen: die sollten an sich weg. Allerdings nicht weil das Theater nicht gesellschaftlich relevant wäre. Das sollte unabhängig davon geschehen.</p>
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		<title>Von: C. Henner-Fehr</title>
		<link>http://kulturblog.net/2009/08/08/kehlmann-fullt-das-sommerloch-im-feuilleton/#comment-593</link>
		<dc:creator>C. Henner-Fehr</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 19:33:56 +0000</pubDate>
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		<description>@Sommercharlie: naja, das mit der Aufmerksamkeit ist so eine Sache. Die Frage, womit diese Aufmerksamkeit erregt wird, sollte man nicht ganz außer Acht lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sommercharlie: naja, das mit der Aufmerksamkeit ist so eine Sache. Die Frage, womit diese Aufmerksamkeit erregt wird, sollte man nicht ganz außer Acht lassen.</p>
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		<title>Von: CH</title>
		<link>http://kulturblog.net/2009/08/08/kehlmann-fullt-das-sommerloch-im-feuilleton/#comment-592</link>
		<dc:creator>CH</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 19:29:45 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist die Argumentation aus der Zeit, oder? ;-) Aber ist der Wirbel, der um Ulla Schmidts Dienstwagenaffäre gemacht wurde, ein Anzeichen für deren politische oder gesellschaftliche Relevanz? Klares Nein. 

Was zwischen den Zeilen anklingt bei Kehlmann, ist die Frage, die Joachim Lottmann (Link s. Artikel) offen anspricht: Sind öffentliche Subventionen für Theater überhaupt noch gerechtfertigt? Diese Frage hat tatsächlich gesellschaftliche Relevanz. Was das Theater bietet, eher nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist die Argumentation aus der Zeit, oder? <img src='http://kulturblog.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Aber ist der Wirbel, der um Ulla Schmidts Dienstwagenaffäre gemacht wurde, ein Anzeichen für deren politische oder gesellschaftliche Relevanz? Klares Nein. </p>
<p>Was zwischen den Zeilen anklingt bei Kehlmann, ist die Frage, die Joachim Lottmann (Link s. Artikel) offen anspricht: Sind öffentliche Subventionen für Theater überhaupt noch gerechtfertigt? Diese Frage hat tatsächlich gesellschaftliche Relevanz. Was das Theater bietet, eher nicht.</p>
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	<item>
		<title>Von: @sommercharlie</title>
		<link>http://kulturblog.net/2009/08/08/kehlmann-fullt-das-sommerloch-im-feuilleton/#comment-591</link>
		<dc:creator>@sommercharlie</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 19:19:34 +0000</pubDate>
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		<description>Ich gebe Daniel Kehlmann nicht Recht. Ich bin völlig anderer Meinung als er. Ich halte seine Rede für altväterlich, ungelenk, uninteressant. Aber eigentlich ist das ganz gleichgültig. Auch gleichgültig, was er genau in seiner Rede gesagt hat. Denn allein dass diese Rede einigermaßen Aufsehen erregt und überhaupt diskutiert wird ist - Sommerloch hin oder her - Anzeichen für eine gewisse Relevanz des Theaters. Und deshalb ist es letztlich doch eine interessante Rede. The media is the message.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe Daniel Kehlmann nicht Recht. Ich bin völlig anderer Meinung als er. Ich halte seine Rede für altväterlich, ungelenk, uninteressant. Aber eigentlich ist das ganz gleichgültig. Auch gleichgültig, was er genau in seiner Rede gesagt hat. Denn allein dass diese Rede einigermaßen Aufsehen erregt und überhaupt diskutiert wird ist &#8211; Sommerloch hin oder her &#8211; Anzeichen für eine gewisse Relevanz des Theaters. Und deshalb ist es letztlich doch eine interessante Rede. The media is the message.</p>
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