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Archiv Kategorien: Kulturarbeit

Web 2.0-Geschäftsmodelle für Kultureinrichtungen

Neben dem «mobilen Web» bilden «Geschäftsmodelle im Web 2.0» einen Schwerpunkt auf der stART.10 im kommenden September. Das mag zunächst etwas abwegig erscheinen – schließlich beschäftigen sich, zumindest die öffentlich finanzierten, Kultureinrichtungen auch im echten Leben nicht unbedingt mit Geschäftsmodellen für ihre Arbeit. Eher herrscht weitgehend die Haltung vor, dass Kultur ein Anrecht auf [...]

Führung im Kulturbetrieb II

In neueren Führungskonzepten wird unterschieden zwischen transaktionaler und transformationaler Führung. Transaktionale Führung versteht Arbeit als ein Tauschverhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, die Individualinteressen der Mitarbeiter und die Unternehmensinteressen werden über eine Tauschaktion (Transaktion) ins Verhältnis gesetzt: Leistung gegen Belohnung. Der Mitarbeiter wird im Sinne der klassischen wirtschaftswissenschaftlichen Terminologie als rational denkender und handelnder Nutzenmaximierer, [...]

Führung im Kulturbetrieb I

Vor einiger Zeit rezensierte Christian Henner-Fehr in seinem Blog Armin Kleins Buch zu «Leadership im Kulturbetrieb». In den Kommentaren entspann sich dann eine Diskussion zu Sinn und Unsinn von Kleins Vorstellungen, die mich dazu veranlasst haben, das Thema für mich noch einmal gründlich aufzurollen und Führungsprinzipien für Kulturbetriebe zu skizzieren, die ich als tauglicher [...]

Heutiges Musiktheater: Nur «Hope» macht Hoffnung

Die Oper erhebt zwar immer den Anspruch, «heutig» sein zu wollen, tatsächlich versucht man aber doch auffällig oft, sich in den warmen Glanz der großen Kunst und der großen Erzählungen der Vergangenheit zu legen und diesen zu reflektieren. Beispiel Wolfgang Rihm. Sein letztes Bühnenwerk war eine Vertonung von Goethes Proserpina, einer Figur aus der [...]

Call for Papers zur stART.10 läuft

Mit dem Relaunch der Website der stART.conference hat auch der Call for Papers für die zweite Ausgabe der Konferenz gestartet. Während es letztes Mal ganz allgemein um das Thema Kunst und Kultur und Web 2.0 ging, werden in diesem Jahr zwei Themenbereiche schwerpunktmäßig behandelt, die sich aus dem Feedback zur stART.09 als besonders interessant [...]

Blick in die Glaskugel: Slow Media

Noch im letzten Jahr wagte Frank Tentler in seinem Echtzeitgeist-Blog den Blick in die Glaskugel und stellte eine Reihe von Prognosen und Thesen zu Social Media-Trends im Jahr 2010 auf. Außerdem lud er ein, seine Aussagen um eigene Einschätzungen zu ergänzen, was ich hiermit tun möchte. Wohlwissend übrigens, dass der Blick in die Glaskugel [...]

stART.10: Vom 8.-10. September in Duisburg

Bei der positiven Resonanz auf die stART.09 im vergangenen September, war schnell klar, dass es im Jahr, in dem Essen und das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt sind, auf jeden Fall eine Neuauflage geben würde. Diese findet jetzt statt vom 8.- 10. September 2010, wieder in Duisburg in der Mercatorhalle. Die laufenden Infos, Call for Paper, Ticketverkauf, [...]

Weihnachtskonzert im Innovator’s Dilemma

Es gehört zum guten Ton unter Konzert- und Kulturveranstaltern, Hör- und Seherwartungen des Publikums gezielt zu unterwandern, um deren kulturellen Horizont Richtung zeitgenössischer Kultur zu erweitern. Das führt mitunter dazu, dass man interessante Werke entdeckt, auf die man sonst nicht gestoßen wäre. Mühsam wird es, wenn dieses Vorgehen zur Ideologie wird. Denn dann bekommt [...]

Gründer der Liedergalerie wirft das Handtuch

Vor einiger Zeit habe ich die Hamburger Liedergalerie als Best practice für beherztes Kulturunternehmertum vorgestellt. Was der Gründer Thomas Franke dort aufgebaut hat, dem gebührt wirklich großer Respekt. Jetzt gibt er entnervt auf und verlegt seine Aktivitäten ins Ausland. Dieser Schritt ist ebenso schade wie verständlich. Auf seiner Homepage destimo.de legt er ausführlich dar, [...]

Kunst und Kultur: Nicht für alle da

Christian Henner-Fehr fragte kürzlich «Heißt Ihre Zielgruppe ‹alle›?» und thematisierte damit den oft formulierten Anspruch von Hochkultureinrichtungen, für alle Bevölkerungsgruppen da sein zu wollen. Projekte wie «Oper für alle» oder Scheinanglizismen wie Public Viewing bezeichnen die Aktivitäten, die diesem Anspruch Rechnung tragen sollen. Für Christian Henner-Fehr ist schnell klar, dass es sich dabei höchstens [...]