In der ZEIT gab es kürzlich eine Debatte über Sinn und Unsinn von Musikvermittlung. Dabei ging es um die Frage, ob Musikvermittlung die Anstrengung, die ein komplexes Kunstwerk seinen Rezipienten abverlangt, zu einem «der großen Tabus eines auf allgemeine Erleichterungen gerichteten Angebotsmarkts der Medien, des Kultur- und inzwischen auch des Bildungsbetriebs» mache, wie Holger Noltze [...] Weiterlesen – ‘Musikvermittlung: Marketing oder musikalische Bildung?’.
Mittlerweile ist der Start der stART10 auch schon wieder eine Woche her. Die beiden Konferenztage sind in meinen Augen noch schneller vergangen als im Jahr zuvor. Wenn diese Kurzweiligkeit schon im letzten Jahr als Indikator für den Erfolg der Konferenz gedient hat, dann ist das nur konsequent, denn in meinen Augen hat die Konferenz die [...] Weiterlesen – ‘Die stART10’.
Nach einem Umweg über meine alte Bremer Adresse hat der Tagungsband der stART.09 jetzt auch zu mir gefunden. Ich bin natürlich ebenso wenig objektiv, wie Christian Henner-Fehr, der bereits vor einigen Tagen über den Band geschrieben hat. Aber auch wenn ich es wäre, würde ich zu dem Urteil kommen: es ist ein wirklich gutes, interessantes [...] Weiterlesen – ‘Tagungsband der stART.09 erschienen: Kultur 2.0’.
Vor wenigen Tagen ist die erste Programm-Version erschienen. Vorerst zwar in einer vorläufigen Version, aber um die 90% der Referenten und Veranstaltungen stehen bereits fest, einige weitere Veranstaltungen werden noch dazu kommen und werden gerade abschließend definiert. Wie im vergangenen Jahr sind es wieder ca. 50 verschiedene Referenten, die auf der Konferenz sprechen werden. Die [...] Weiterlesen – ‘Zwei Hinweise betreffend die stARTconference’.
«Geschäftsmodelle im Web 2.0» und Kultureinrichtungen – dieser Zusammenhang mag zunächst etwas abwegig erscheinen – schließlich beschäftigen sich, zumindest die öffentlich finanzierten, Kultureinrichtungen auch im «echten Leben» nicht unbedingt mit Geschäftsmodellen für ihre Arbeit. (Simon Frank geht in seinem Beitrag zur startconference-Blogparade auf diesen Graben genauer ein.) Teilweise herrscht sogar die Haltung vor, dass Kultur [...] Weiterlesen – ‘Blogparade stARTconference: Allianzen für Kulturcommunities’.
Brecht wünschte sich, Radiohörer sprechen machen zu können. Joseph Beuys meinte, jeder Mensch sei ein Künstler. Das Web 2.0 hat beides wahr werden lassen. Für Beuys’ These fand ich kürzlich ein schönes Beispiel auf der Ideenbörse für das Kulturmarketing. Für einen Spot für den neuen Z4 hat BMW den Künstler Robin Rhodes eine große weiße [...] Weiterlesen – ‘Jeder Mensch ist Konsument Künstler’.
Die CD-Verkäufe bröckeln seit einiger Zeit fröhlich dahin, auch im letzten Jahr gab es wieder Umsatzeinbußen von 20%. Auf der Musikmesse Midem kam die Musikindustrie deswegen überein, zukünftig verstärkt auf Online-Vermarktung und vor allem auf Online-Abos zu setzen. Naxos macht bereits vor, wie es gehen kann. Die Branche verbindet damit die Hoffnung, das Problem der [...] Weiterlesen – ‘Von Coelho lernen’.
Eigentlich ist theater-tv.com eine gute Idee. Die Videos sind, wie die gesamte Seite, gut gemacht. Eine Produktion, von der ich viel schlechtes gehört habe, schien mir vom Film her zu urteilen durchaus einen Besuch wert. Das spricht zumindest aus Theatermarketing-Sicht für grundsätzlichen Sinn und Zweck des Portals. Den Anspruch »Kulturinfos in einer neuen Dimension« löst [...] Weiterlesen – ‘Eindimensional’.
Auf connectedmarketing fand ich den Hinweis auf die sog. Whirlpods des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. So langsam kommen die Möglichkeiten des Web 2.0 offenbar auch bei den »klassischen« Kultureinrichtungen an. Die Filme sind gut gemacht und Ingo Metzmacher ist auch einfach ein sympathischer Typ. Allerdings hat Martin Oetting recht, wenn er bemängelt, dass die Clips nicht [...] Weiterlesen – ‘Gehversuch im Web 2.0’.
Christian Henner-Fehrs beschreibt in der Fortsetzung zur Diskussion Theater 2.0 über ein Londoner Theater, das mit Clips auf Youtube wirbt. Eine eigentlich naheliegende Idee. Und es ist auch nicht so, dass es keine deutschen Theaterhäuser gäbe, die kleine Werbe-Clips produzieren. Auf der Seite der Berliner Staatsoper habe ich mal ein Interview mit Barenboim zu einer [...] Weiterlesen – ‘theater@youtube’.
Im aktuellen Kulturmanagement-Letter geht es um neue Technologien. Wurde ja auch mal Zeit, würde ich sagen. Ich habe mich an dieser Stelle ja schon mehrfach (naja, hier und hier ) gefragt, warum dieses Thema im Kulturbereich so wenig beachtet wird. Christian Henner-Fehrs hat in dem Letter einen Artikel über Weblogs geschrieben und ein paar Pros [...] Weiterlesen – ‘Balken im Auge’.
Sören Fenner von theaterjobs.de fragt sich, warum die Theater das sog. Web 2.0 noch nicht für sich entdeckt haben. Das ist allerdings die Frage, die ich mir ja auch schon gestellt habe! Ich meine, es liegt daran, dass Theater die Kommunikation auf gleicher Augenhöhe mit ihrem Gegenüber (noch) nicht beherrschen. Näheres dazu in meinem Kommentar [...] Weiterlesen – ‘Theater 2.0’.
Mir sind selbsternannte Querdenker sehr suspekt. Sich selbst so zu nennen ist eitel und erstmal nichts als eine Behauptung. Häufig steckt auch die als Stärke getarnte Unfähigkeit geradeaus denken zu können dahinter und dann dient der Begriff »Querdenker« nur als Euphemismus für »Idiot«. Als besonders unangenehmes Beispiel stößt mir immer wieder der ewig neunmalkluge Brand-eins-Leitartikler [...] Weiterlesen – ‘Querdenker raus!’.
Die Zeit berichtet in der aktuellen Ausgabe über die Macher der Documenta XII. Ich habe nicht nur aufgehorcht, weil mir der Name Roger Buergel noch aus Lüneburg bekannt vorkam, wo er den Kunstraum mit aufgezogen hat, sondern auch, weil er und seine Frau als Documenta-Macher einige interessante Ideen haben. Zum einen ist es erfrischend, dass [...] Weiterlesen – ‘Ende der Einwegkommunikation’.
Lese gerade ein Superbuch mit dem Titel »Wir nennen es Arbeit«. Darin geht es grob gesagt um die immer größer werdende Gruppe der digitalen Bohème. Damit sind Leute gemeint, die auf einen festen Anstellungsvertrag verzichten und mit Hilfe neuer Technologien, insbesondere des Internets, freiberuflich und damit selbstbestimmt arbeiten. Es passt zu der Diskussion um das [...] Weiterlesen – ‘Kultur auf den Fahrersitz’.
In der Februar/März-Ausgabe von crescendo gibt es einen Bericht über das neue Marketingkonzept der Frankfurter Oper, das McKinsey-Berater über »mehrere Monate« mit Mitarbeitern der Oper entwickelt haben. Natürlich ist es recht opportun, ins McKinsey-Bashing einzustimmen, aber nach dem Bericht zu urteilen, sind die Beratungsergebnisse doch erstaunlich konventionell. Laut dem Artikel empfahlen die Berater der Oper [...] Weiterlesen – ‘McKinsey im Theater’.
Für euro26.de haben wir neulich diesen kleinen, ‘trashigen’ YouTube-Clip gedreht. Das hat richtig Spaß gemacht. Weitere Folgen sind deswegen schon in Planung. Weiterlesen – ‘Schluss mit Langeweile’.