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	<title>Kulturblogger &#187; Literatur</title>
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	<description>Ruhe ist Bedingung der Kultur. - Schiller</description>
	<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 08:14:44 +0000</pubDate>
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		<title>Rutschgefahr</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 18:56:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CH</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<category><![CDATA[Theater]]></category>

		<category><![CDATA[Charlotte Roche]]></category>

		<category><![CDATA[Feuchtgebiete]]></category>

		<category><![CDATA[Regietheater]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Bei ihren Promoauftritten für Feuchtgebiete war Charlotte Roche immer ein Garant für gute Unterhaltung. Das lag zum einen an ihr selbst und zum anderen natürlich auch am Thema. Auf youtube gibts u.a. ihre charmanten Auftritte bei der N3-Talkshow und bei Kerner, der hörbar Mühe mit dem Thema hat, zu sehen. 
Von darstellenden Umsetzungen ihres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Bei ihren Promoauftritten für <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&#038;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FFeuchtgebiete-Charlotte-Roche%2Fdp%2F3832180575%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbooks%26qid%3D1215715487%26sr%3D8-1&#038;site-redirect=de&#038;tag=holstblogde-21&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=6742">Feuchtgebiete</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=holstblogde-21&amp;l=ur2&amp;o=3" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> war Charlotte Roche immer ein Garant für gute Unterhaltung. Das lag zum einen an ihr selbst und zum anderen natürlich auch am Thema. Auf youtube gibts u.a. ihre charmanten Auftritte bei der <a href="http://youtube.com/watch?v=RGGQLv3DNII" target="_blank">N3-Talkshow</a> und bei <a href="http://youtube.com/watch?v=S4VgNAvaB_E" target="_blank">Kerner</a>, der hörbar Mühe mit dem Thema hat, zu sehen. </p>
<p>Von darstellenden Umsetzungen ihres Buches wollte Roche zunächst nichts wissen. Das <a href="http://www.kulturinsel-halle.de/" target="_blank">Neue Theater Halle</a> hat aber offenbar lange genug gebettelt und stellt sich jetzt der <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/695/185114/" target="_blank">letzten Herausforderung des Regietheaters</a>, wie es die Süddeutsche formuliert, indem es eine Bühnenfassung des Bestsellers herausbringt. So gering die Rutschgefahr in kommerzieller Hinsicht sein dürfte, so groß ist sie vermutlich in künstlerischer. Deswegen schon mal ein herzliches toi, toi, toi! </p>
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		<title>Wagners Ring ohne Musik</title>
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		<pubDate>Mon, 12 May 2008 17:45:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CH</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<category><![CDATA[Theater]]></category>

		<category><![CDATA[Borchmeyer]]></category>

		<category><![CDATA[Theater Heilbronn]]></category>

		<category><![CDATA[Wagner]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Ob das so eine tolle Idee ist? Das Theater Heilbronn zeigt Wagners Ring als Schauspiel in einer Textfassung von Almut Fischer und K.D.Schmidt. Das ist insofern keine schlechte Idee, als Wagner als Dichter überhaupt nicht ernst genommen wird. Erst Dieter Borchmeyer fing an, mit diesem Vorurteil aufzuräumen, als er sein Buch »Das Theater Wagners« [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Ob das so eine tolle Idee ist? Das <a href="http://www.theaterkanal.de/theater/deutschland/badenwuerttemberg/heilbronn/630/heilbronn-zeigt-wagners-ring-als-schauspiel" target="_blank">Theater Heilbronn zeigt Wagners Ring</a> als Schauspiel in einer Textfassung von Almut Fischer und K.D.Schmidt. Das ist insofern keine schlechte Idee, als Wagner als Dichter überhaupt nicht ernst genommen wird. Erst Dieter Borchmeyer fing an, mit diesem Vorurteil aufzuräumen, als er sein Buch »Das Theater Wagners« mit der erstaunlichen Erkenntnis eröffnete: </p>
<blockquote><p>Es läßt sich nicht bezweifeln: das Werk Wagners ist der wirkungsmächtigste Beitrag des deutschen 19. Jahrhunderts zur Weltliteratur.</p></blockquote>
<p>Borchmeyer ist aber Literaturwissenschaftler. Dass sich ausgerechnet Theaterleute als Fürsprecher für die Qualität der Wagnerschen Dichtkunst profilieren wollen, strapaziert meine Vorstellungskraft erheblich. Aber wer weiß? Wenn es schon <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&#038;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FRing-ohne-Worte-Lorin-Maazel%2Fdp%2FB000003CUJ%3Fie%3DUTF8%26s%3Dmusic%26qid%3D1210614220%26sr%3D8-1&#038;site-redirect=de&#038;tag=holstblogde-21&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=6742">Wagners Ring ohne Worte</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=holstblogde-21&amp;l=ur2&amp;o=3" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> gibt, warum soll es dann nicht auch Wagners Ring ohne Musik geben?</p>
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		<title>Die Erben Maos</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 11:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MP</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<category><![CDATA[China]]></category>

		<category><![CDATA[Porträts]]></category>

		<category><![CDATA[Vougioukas]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Die Vorfreude auf die olympischen Sommerspiele in Peking halten sich wohl momentan auf allen Seiten in Grenzen. Alle Hoffnungen die diese Spiele hervorgerufen haben, China mehr in Richtung Demokratie und weg  vom unerbittlichen Polizeistaat und Unterdrücker zu bewegen, scheinen sich in Wohlgefallen aufzulösen.
Erinnerungen an die Zeiten der Kulturrevolution werden wieder wach. Vielleicht hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Die Vorfreude auf die olympischen Sommerspiele in Peking halten sich wohl momentan auf allen Seiten in Grenzen. Alle Hoffnungen die diese Spiele hervorgerufen haben, China mehr in Richtung Demokratie und weg  vom unerbittlichen Polizeistaat und Unterdrücker zu bewegen, scheinen sich in Wohlgefallen aufzulösen.</p>
<p>Erinnerungen an die Zeiten der Kulturrevolution werden wieder wach. Vielleicht hat man sich von dem rasanten Aufstieg zur Wirtschaftsmacht doch blenden lassen und die &#8220;Fortschritte&#8221; missinterpretiert, die sich sehr einseitig auf die Wirtschaft, nicht aber auf die Menschenrechte auswirken.<span id="more-61"></span></p>
<p>Die Regale der Buchhandlungen füllen sich von Tag zu Tag mehr mit Titeln zum Thema China. Von der &#8220;Gebrauchsanweisung für China&#8221;, &#8220;Der Herausforderung China&#8221;, bis zum &#8220;China Codex&#8221;, ist alles vertreten. Selten findet man allerdings Literatur, die einfache Geschichten über Land und Leute enthält.</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FWenn-w%25C3%25BCsste-Menschen-neuen-China%2Fdp%2F3776625600%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbooks%26qid%3D1208690813%26sr%3D8-1&amp;site-redirect=de&amp;tag=holstblogde-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Wenn Mao das wüsste</a><img style="0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=holstblogde-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" />&#8221; von Janis Vougioukas ist dabei eine wohltuende Ausnahme.</p>
<p>Der Journalist lebt seit 2002 als freier Autor in Shanghai und ist seit 2006 dort Wirtschaftskorrespondent der Süddeutschen Zeitung. Da ich im Sommer 2007 eine Woche in Shanghai in seinem tollen begehbarem Kleiderschrank übernachtet habe, empfehle ich dieses Buch gerne. Abgesehen davon ist es richtig gut, sehr interessant und auch erschütternd.</p>
<p>In 23 kurzen Geschichten porträtiert Vougioukas Menschen im neuen China.</p>
<p>Einen Hong Konger Juwelier, der durch ein Goldklo im Laden die Massen anzieht. Einen jungen Familienvater, der ehrenamtlich eine Brücke patrouilliert, um Selbstmörder vom Sprung in den Jantgse-Fluss abzuhalten und der China seit den Reformen als ein Land von &#8220;1,3 Milliarden Einsiedlern&#8221; beschreibt.</p>
<p>Es geht um die Gewinner und Verlierer des chinesischen Wirtschaftsbooms und macht deutlich, wer die eigentlichen Verlierer eines Boykotts der Olympiade und Ware &#8220;Made in China&#8221; wären.</p>
<p>Janis Vougioukas<br />
&#8220;Wenn Mao das wüsste&#8221;<br />
Herbig Verlag,17,90 Euro</p>
<p>Lesen, lesen, lesen!!</p>
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		<title>Kleist-Preis für Goldt</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 16:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CH</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<category><![CDATA[Kehlmann]]></category>

		<category><![CDATA[Kleist-Preis]]></category>

		<category><![CDATA[Max Goldt]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Wenn Bob Dylan den Pulitzer-Preis bekommt, dann ist es eigentlich das Mindeste, dass Max Goldt den Kleist-Preis erhält. Und während die FAZ sich fragt, ob es eigentlich einen komischen Beigeschmack hat, wenn ein Rowohlt-Autor dem anderen einen Preis zuschanzt, frage ich mich, ob es nicht mindestens so merkwürdig ist, dass ein so junger Autor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Wenn Bob Dylan den <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?cnt=1315723" target="_blank">Pulitzer-Preis</a> bekommt, dann ist es eigentlich das Mindeste, dass Max Goldt den <a href="http://www.faz.net/s/Rub79A33397BE834406A5D2BFA87FD13913/Doc~ED684D1BACE8D42008FE7ED040ED7A153~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_feuilleton" target="_blank">Kleist-Preis</a> erhält. Und während die FAZ sich fragt, ob es eigentlich einen komischen Beigeschmack hat, wenn ein Rowohlt-Autor dem anderen einen Preis zuschanzt, frage ich mich, ob es nicht mindestens so merkwürdig ist, dass ein so junger Autor wie Daniel Kehlmann über Preise für literarische Institutionen befindet.</p>
]]></content:encoded>
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